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Heute: 08.09.2010

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Dienstag der 23. März 2010

Der Frühling ist gekommen, Tipps von Reifen Bachmann zum Reifenwechsel

Pulheim - Der Frühling ist gekommen, die Zeit zum Reifenwechsel ebenfalls. Dazu ein paar Tipps von Reifen Bachmann - Doch Vorsicht: speziell Osterurlauber, die noch die Alpenländer besuchen, sollten mit dem Wechsel bis nach der Fahrt warten. Wintereinbrüche in den Alpenregionen sind zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit. Der Einsatz von Winterreifen könnte dort noch erforderlich sein. Ansonsten gilt wieder die alte Faustregel: ab 7 Grad und mehr ist der Wechsel auf Sommerreifen zu empfehlen. Bei ansteigenden Temperaturen kann der Sommerreifen gegenüber den M+S-Reifen deutlich in den Kriterien Bremsen, Handling u. Aquaplaning punkten. Wenn der Winterreifen durch seine auf Kälte ausgerichtete Gummimischung bei wärmeren Temperaturen rasch an Leistung verliert und zu "weich" wird, dann entwickelt der Sommerrreifen erst seine Qualitäten.

 

Lamellen für besseren Grip auf Eis und Schnee sind nicht mehr gefragt. Jetzt sind wieder geschlossene Profilblöcke gefordert, die selbst bei hohen Geschwindigkeiten die nötige Stabilität garantieren. Doch auch hier ist eine entsprechende Gummmischung nötig, wie diverse Tests in den führenden Fachzeitungen bereits belegten. So wird der Markt immer wieder mit Produkten diverser Billig-Reifenproduzenten überflutet, die nicht dem aktuellen Produktions- und Entwicklungsstand unserer Fahrzeugtechnik entsprechen. Das Resultat sind viel zu lange Bremswege und teilweise unsichere Fahreigenschaften. Wenn bei einem Großteil der Endverbraucher bisher der Preis der entscheidende Kauffaktor war, so rücken Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit immer mehr in den Fokus der Käufer. So sind 2008 bei einer Endverbraucherbefragung zum Thema Umweltbewusstsein im Auftrag des Bundesumweltminiterums 84% der Befragten davon überzeugt, mit einem umweltbewussten Einkaufsverhalten wesentlich zum Umweltschutz beitragen zu können.

 

Wie senke ich den Rollwiderstand eines Reifens, ohne seine Bremsleistung auf nasser Fahrbahn zu beeinträchtigen? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Entwicklungsabteilungen der namhaften Reifenhersteller. Denn seit Jahresbeginn gilt für Reifenhersteller die EU-Auflage zur Einschränkung für die Verwendung gefährlicher Stoffe. Derzeit bereiten sich die Bundesländer darauf vor, Neureifen auf ihren Anteil an Substanzen zu prüfen, die in der EU als gesundheitsschädlich gelten. Polyzyklische aromatische Kohlewasserstoffe, kurz PAK, von denen es einige tausend gibt, sind ein natürlicher Bestandteil von aromatischen Ölen, die in der Reifen-Industrie als Weichmacher eingesetzt werden.

 

Acht dieser PAK gelten in der E als Krebs erregend. 1999 ließ das Umweltbundesamt 22 marktübliche analysieren. Das Ergebnis: die Summe der acht kritischen Kohlenwasserstoffe in der Reifenlauffläche betrug im Durchschnit 44 Milligramm pro Kilogramm. Führende Reifenhersteller investierten viel Geld, um die Gummimischungen ihrer Reifen entsprechend umzustellen oder ganz auf den Einsatz von PAK`s zu verzichten. Nach langen Diskussionen wurde 2005 eine EU-Richtlinie verabschiedet, deren Inhalte seit Jahresbeginn in Deutschland gelten. Demnach darf kein Reifen auf den Markt gebracht werden, der die Grenzwerte für die acht kritischen PAK nicht einhält.

 

Wir aus dem Hause Bachmann setzen bei unseren Produkten nur auf die nach EU-Richtlinien produzierten Markenreifen. Diese Reifen finden Sie in unserer Annonce.

- Quelle: Reifen Bachmann, Foto: hs

 



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